
Chart 1
Quelle: AFIR.org
Durch die augenblickliche inneramerikanische Situation auf dem Immobilienmarkt (Stichwort: Hypothekenkrise) haben darüber hinaus die Marktpreise in den letzten Monaten deutlich nachgegeben und befinden sich teilweise bereits wieder auf dem Niveau von 2004. Im US-Immobilienhandel spricht man von einem klarem "Buyer's Market" auf dem die Kaufinteressenten derzeitig nicht nur das Marktgeschehen sondern auch die Handelspreise für Immobilien und Sachanlagen bestimmen. Damit wurden faktisch - insbesondere in den Bundesstaaten in denen Immobilien während der Hausse der vergangenen Jahre stark überbewertet waren - Wertkorrekturen vorgenommen bzw. teilweise sogar überkorregiert aufgrund nachlassender Binnenmarktnachfrage. Das gilt allerdings vorwiegend für den privaten Wohnungsmarkt mit Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen (Condominiums).
Bei Gewerbe- und Investment-Immobilien besteht nach
wie vor eine hohe Auslandsnachfrage, die die rückgängige Binnennachfrage
mehr als kompensieren konnte.
In 2006 kamen die grössten ausländischen US
Immobilien-Investoren aus dem Nahen Osten (Bahrein, Dubai, Kuwait) mit
ca. $5.29 Milliarden. An zweiter Stelle lagen Investitionen aus
Australien ($3.78 Milliarden). Investitionen aus Deutschland beliefen
sich auf ca. 1.97 Milliarden US-Dollar und nehmen damit Rang 5 unter den
Auslands-Investoren in den USA ein.
Das nebenstehende Chart 2 zeigt, dass allerdings in Bezug
auf die Objektanzahl Deutschland nach Australien auf Platz 2 rangiert:
26% aller ausländischen Immobilien-Investments auf dem US-Markt kommen
aus Deutschland.

Chart 2 Quelle: AFIRE.org
Die Relation zwischen Gesamt-Investment und Anzahl
"Most Active Foreign Buyers" kann als Indiz dafür gewertet werden, dass
aus Deutschland nicht nur die sog. institutionellen Anleger mit hohen
Volumen auf dem US-Markt auftreten, sondern auch eine Vielzahl von
kleinen und mittleren Investoren, die den Markt für sich entdeckt haben.
Dabei haben diese Investoren auch das wirtschaftliche und
politische Gesamtgeschehen in den USA im Blick: In Erwartung eines
bereits im kommenden Jahr anstehenden Entscheids über den
Regierungswechsel in Washington werden natürlich auch Erwartungen an
eine dann zügig eingeleitete Konsolidierung des Haushaltsdefizites und
in dessen Folge eine Stärkung des US-Dollars geweckt. Manche Fachleute
erwarten hierdurch bereits währungsbedingte Gewinneffekte von 30% und
mehr. Und das innerhalb eines durchaus überschaubaren Zeitraums von
gegebenenfalls nur 2 bis 3 Jahren. Rechnet man dann noch die möglichen
Renditeaussichten (bei sorgfältigem Immobilien-Einkauf) und die
niedrigen Gewinnsteuern ("capital gains taxes" nach 12 Monaten nur 15%)
hinzu, kann ein US-Investment sehr attraktiv sein und Nettorenditen
erzeugen, die kaum anderswo auf der Welt erwirtschaftet werden können.
rs usaimmowelt.de 2-07
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Erfolgreiches Gestüt zur Zucht und Training von Rennpferden mit
ca. 310 ha Areal, über 200 Boxen, 1 Meile Grass- und ¾-Meile
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in die USA expandieren will.
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