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US Immobilien gehören nach
wie vor zu den meist gesuchtesten Investitionen weltweit.
Entsprechend den Untersuchungen der Association of
Foreign Investors in Real Estate (AFIR) zählten auch
2006 US Immobilien zu den sichersten und stabilsten
Sachanlagen im globalen Vergleich.
In Bezug auf Immobilienanlagen in Gross Britannien (UK),
Kanada und Deutschland sowie in Austrailien, Japan,
Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz, belegen
Immobilien-Investitionen in den Vereinigten Staaten
weiterhin einen
herausragenden Spitzenplatz.
Die nebenstehende Abbildung (Quelle:
AFIR 2007) verdeutlicht den
Sachverhalt. Grundlage ist die Befragung von
institutionellen Anlegern aus 21 Ländern. Die USA
wurden mit einer positiven Resonanz von 63.6% bewertet
während Deutschland - gleichaufliegend mit Kanada - von
internationalen Gross-Investoren nur mit 4.5%
eingeschätzt wurde.

Chart
1 Quelle: AFIR.org
Durch die
augenblickliche inneramerikanische Situation auf dem
Immobilienmarkt (Stichwort: Hypothekenkrise) haben darüber hinaus
die Marktpreise in den letzten Monaten deutlich nachgegeben und
befinden sich teilweise bereits wieder auf dem Niveau von 2004. Im
US-Immobilienhandel spricht man von einem klarem "Buyer's Market"
auf dem die Kaufinteressenten derzeitig nicht nur das
Marktgeschehen sondern auch die Handelspreise für Immobilien und
Sachanlagen bestimmen. Damit wurden faktisch - insbesondere in den
Bundesstaaten in denen Immobilien während der Hausse der
vergangenen Jahre stark überbewertet waren - Wertkorrekturen
vorgenommen bzw. teilweise sogar überkorregiert aufgrund
nachlassender Binnenmarktnachfrage. Das gilt allerdings vorwiegend
für den privaten Wohnungsmarkt mit Einfamilienhäusern und
Eigentumswohnungen (Condominiums).
Bei Gewerbe- und Investment-Immobilien
besteht nach wie vor eine hohe Auslandsnachfrage, die die
rückgängige Binnennachfrage mehr als kompensieren konnte.
In 2006 kamen die grössten ausländischen US
Immobilien-Investoren aus dem Nahen Osten (Bahrein,
Dubai, Kuwait) mit ca. $5.29 Milliarden. An zweiter Stelle
lagen Investitionen aus Australien ($3.78 Milliarden).
Investitionen aus Deutschland beliefen sich auf ca. 1.97
Milliarden US-Dollar und nehmen damit Rang 5 unter den
Auslands-Investoren in den USA ein.
Das nebenstehende Chart 2 zeigt, dass allerdings in Bezug
auf die Objektanzahl Deutschland nach Australien auf Platz 2
rangiert: 26% aller ausländischen Immobilien-Investments auf
dem US-Markt kommen aus Deutschland.

Chart
2 Quelle: AFIRE.org
Die Relation
zwischen Gesamt-Investment und Anzahl "Most Active Foreign
Buyers" kann als Indiz dafür gewertet werden, dass aus
Deutschland nicht nur die sog. institutionellen Anleger mit
hohen Volumen auf dem US-Markt auftreten, sondern auch eine
Vielzahl von kleinen und mittleren Investoren, die den Markt
für sich entdeckt haben.
Dabei haben diese Investoren auch das wirtschaftliche und
politische Gesamtgeschehen in den USA im Blick: In Erwartung
eines bereits im kommenden Jahr anstehenden Entscheids über
den Regierungswechsel in Washington werden natürlich auch
Erwartungen an eine dann zügig eingeleitete Konsolidierung
des Haushaltsdefizites und in dessen Folge eine Stärkung des
US-Dollars geweckt. Manche Fachleute erwarten hierdurch
bereits währungsbedingte Gewinneffekte von 30% und mehr.
Und das innerhalb eines durchaus überschaubaren Zeitraums
von gegebenenfalls nur 2 bis 3 Jahren. Rechnet man dann noch
die möglichen Renditeaussichten (bei sorgfältigem Immobilien-Einkauf)
und die niedrigen Gewinnsteuern ("capital gains taxes" nach
12 Monaten nur 15%) hinzu, kann ein US-Investment sehr
attraktiv sein und Nettorenditen erzeugen, die kaum anderswo
auf der Welt erwirtschaftet werden können. rs
usaimmowelt.de 2-07 |
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